• Herr Tourer

Etappe 2: Westküste


Vor der Oeresund-Brücke hatten wir Respekt, da wir von Freunden vorgewarnt wurden, dass es wegen des Windes eine abenteuerliche Überfahrt sei. Uns waren die Winde wohl gesinnt, sodass sich die Überfahrt problemlos gestaltet.

Als Mittagsrast peilten wir den Aussichtspunkt auf die Oeresundbrücke auf der schwedischen Seite an und genossen ein Picknick bei bester Aussicht auf Meer mit den Segel- und Motorbooten und sonnigem Wetter.

Malmö liessen wir links liegen. Wir wollten das schöne Wetter nutzen und den Nachmittag am Strand verbringen. Wir folgten einem Tipp aus dem Reiseführer und wählten den Campingplatz First Camping Torekov aus. Tatsächlich war die Badebucht auch für Kinder sehr geeignet, da das Wasser nicht sehr tief war. So genossen wir einen herrlichen Strandnachmittag. Das Wetter schlug bereits am nächsten Tag um und heftige Winde stellten sich ein. Wir liessen am Strand Drachen steigen, beobachteten die Vögel beim Segeln im Wind und bauten - um uns für das zVieri vor dem Wind zu schützen - eine Steinmauer. Am Nachmittag unternahmen wir eine kleine Velotour zum Hafen von Torekov und assen bei Rapps Konditori zVieri. Die Jung-Tourer staunen ob der schwedischen Sprache, den blonden Kindern unter den ebenso blonden erwachsenen Gästen, dem lustigen Gebäck und dem königlichen Geld.

Dann geht es weiter zu den Schären nördlich von Göteborg. Wow, diese tolle Landschaft, fast wie im Miniatur Wunderland in Hamburg. Seit einer lustigen Überfahrt mit einer kleinen Fähre will Kleinst Tourer Kapitän auf einer Fähre werden.

In Lysekil stellen wir uns auf den Wohnmobilstellplatz direkt am Hafen. Der Stellplatz gefällt uns, da er mitten "im Geschehen" ist, zudem hat er geheizte und saubere Sanitäranlagen. Gegenüber liegt ein gut ausgestatteter Angelladen, bei dem wir uns mit einer Angel und Köder eindecken. Bevor Angeln angesagt ist, unternehmen wir einen Spaziergang zu den Schären-Klippen. Der Ausblick auf den Ort sowie das weite Meer ist sehr schön und wir lassen uns den Wind, der uns fast von den Felsen hinunter bläht, um die Nase wehen.

Beim abendlichen Fischen üben wir die Handhabung der Angel. Angel und Angler haben dabei noch kein Team gebildet und so beissen die Fische nicht an. Das ist nicht weiter schlimm, denn vis-à-vis von unserem Tourer befindet sich ein sehr guter Fischladen. Wir decken uns ein mit Garnelen, Fischsalaten und geräucherten Makrelen, was für ein Festschmaus.


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